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Corona-FAQ

Stadtführungen + Stadtrundfahrten + Hafenrundfahrten in Hamburg

Mit Abstand beste Touren

Sichere Führungen gemäß der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg

Informieren Sie sich, wie Sie in Hamburg zurzeit am besten und möglichst sicher an öffentlichen und privaten Führungen und Hafenrundfahrten teilnehmen oder die Stadt während einer privaten Rundfahrt kennenlernen können.

Der Hamburger Senat legt in der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 fest, welche Kontaktbeschränkungen gelten und unter welchen Bedingungen bestimmte Aktivitäten stattfinden dürfen.

Die momentane Fassung gilt vom 1. Juli 2020 bis zum 31. August.

Seit Ende Mai können wir wieder mit unseren Gästen in Hamburg unterwegs sein. Wir beantworten im Folgenden einige Fragen, die uns jetzt oft gestellt wurden.

Wenn Sie eine Frage haben, die hier nicht aufgeführt ist, melden Sie sich gern telefonisch bei uns – +49 40 673 837 60 – oder nutzen Sie unser Kontaktformular – oder schreiben Sie eine Mail an mail(at)schoenes-hamburg.com.

Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere schöne Stadt vorzustellen und Ihnen die großen, kleinen, bekannten und weniger bekannten Hamburger Sehenswürdigkeiten zu zeigen!

1. Wie viele Personen dürfen an öffentlichen Stadtführungen teilnehmen?

Laut der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gibt es keine direkte Einschränkung der TeilnehmerInnenzahlen, aber natürlich ist es wegen des Abstandsgebots nicht möglich, mit sehr großen Gruppen unterwegs zu sein.

Wir haben uns sowieso schon vor einiger Zeit entschieden, dass nur bis zu 15 Gäste an unseren öffentlichen Führungen teilnehmen sollen. Wenn sich mehr Gäste anmelden, senden wir einen zweiten Guide.

Unser Motto „Kleine Gruppen – große Qualität“ gilt weiterhin.

Alle Gäste, auf die die im § 3 Absatz 2 (siehe unten) aufgeführten Ausnahmen nicht zutreffen, müssen zueinander 1,5 Meter Abstand halten, und natürlich hält auch Ihr Guide den vorgeschriebenen Abstand ein.

2. Wie viele Personen dürfen an privaten Stadtführungen teilnehmen?

Bei unseren privaten Touren können bis zu 25 Personen dabei sein, mit Abstand oder ohne - nach Vorgabe der Verordnung (siehe unten).

Wir haben unseren Gästen bisher empfohlen, mit höchstens 20 TeilnehmerInnen in einer Gruppe unterwegs zu sein, und möchten Ihnen das auch jetzt so empfehlen.

Alternativ können wir anbieten, einen Sprachverstärker zu nutzen oder ein Mikrofon, damit Sie Ihren Guide über Kopfhörer hören können.

3. Wann muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden?

  • Wenn Sie zu Fuß mit Ihrem Guide unterwegs sind, muss kein Mund- und Nasenschutz getragen werden.
  • Wenn Sie an einer Hafenrundfahrt teilnehmen, benötigen Sie einen Mund- und Nasenschutz, der eventuell je nach Personenzahl und möglichem Abstand zu anderen zwischendurch nicht getragen werden muss.
  • Wenn Sie eine private Stadtrundfahrt buchen, benötigen Sie im Bus einen Mund- und Nasenschutz, der eventuell je nach Personenzahl und möglichem Abstand zu anderen zwischendurch nicht getragen werden muss.

Auch während einer Rundfahrt in einer Limousine oder im Großraumtaxi soll von allen MitfahrerInnen ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

4. Wie können private Stadtrundfahrten durchgeführt werden?

Ein Mund- und Nasenschutz muss während der Fahrt getragen werden, und es gelten die Abstandsregeln laut Verordnung (siehe unten).

Die Regelung, dass nur 50% der Plätze besetzt sein dürfen, gibt es nicht mehr.

5. Was muss bei öffentlichen Hafenrundfahrten beachtet werden?

Auf den Fahrgastschiffen und Barkassen gilt die Regel, dass nur die Hälfte der eigentlich zugelassenen Personen mitfahren dürfen, nicht mehr.

Ein Mund- und Nasenschutz muss getragen werden und alle Gäste, auf die die im § 3 Absatz 2 (siehe unten) aufgeführten Ausnahmen nicht zutreffen, müssen zueinander 1,5 Meter Abstand halten (können).

6. Können auch private Hafenrundfahrten stattfinden?

Ja! Es gelten die gleichen Vorschriften wie bei einer öffentlichen Hafenrundfahrt:

Auf den Fahrgastschiffen und Barkassen gilt die Regel, dass nur die Hälfte der eigentlich zugelassenen Personen mitfahren dürfen, nicht mehr.

Ein Mund- und Nasenschutz muss getragen werden und alle Gäste, auf die die im § 3 Absatz 2 (siehe unten) aufgeführten Ausnahmen nicht zutreffen, müssen zueinander 1,5 Meter Abstand halten (können).

7. Ist ein Besuch der Plaza der Elbphilharmonie möglich?

Ja, Sie können auf die Plaza der Elphi mit bis zu 6 Personen hinauffahren.

Größere Gruppen ab 7 Personen (auch Familien), Schulklassen und Kindergartengruppen können die Plaza momentan nicht besuchen.

Plazatickets erhalten Sie online und vor Ort. Die Elbphilharmonie GmbH bittet darum, Tickets online zu erwerben, damit sich vor der Ticketausgabe an der Elphi keine Warteschlangen bilden.

Auf der Plaza sollten Sie einen Mund- und Nasenschutz tragen, wenn Sie den erforderlichen Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten können.

Unsere Plaza-Führungen können bis mindestens zum 8. August 2020 nicht stattfinden.

Die Elbphilharmonie GmbH bietet momentan einen Rundgang durch die gesamte Elbphilharmonie an, bei dem Sie also auch durch die Konzertsäle gehen können. Alle Infos hier.

Auszüge aus der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

Zur nichtamtlichen Lesefassung der gesamten Verordnung (auf hamburg.de)

Gültig ab Mittwoch, 1. Juli 2020 bis zum 31. August 2020

§ 3 Abstandsgebot

[...]

(2) Personen müssen an öffentlichen Orten zueinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten (Abstandsgebot). Das Abstandsgebot gilt nicht

  1. für Angehörige eines gemeinsamen Haushalts,
  2. für Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, Partnerinnen und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister oder für Personen, zwischen denen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht,
  3. bei Zusammenkünften mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts,
  4. bei Zusammenkünften mit bis zu zehn Personen oder
  5. wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist.

§ 4 Kontaktbeschränkung

(1) Der gemeinsame Aufenthalt von Personen an öffentlichen Orten ist gestattet:

1. in den in § 3 Absatz 2 Satz 2 genannten Fällen,

[...]

10. bei Veranstaltungen nach Maßgabe von § 9 oder § 11,

[...]

12. bei der Nutzung von für den Publikumsverkehr geöffneten Einrichtungen, Gewerbebetrieben, Geschäftsräumen, Gaststätten, Beherbergungsbetrieben, Ladenlokalen oder sonstigen Angeboten mit Publikumsverkehr, insbesondere den in dieser Verordnung aufgeführten, nach Maßgabe von § 5 sowie der jeweils in dieser Verordnung vorgeschriebenen besonderen Vorgaben,

13. im öffentlichen Personenverkehr nach Maßgabe von § 12,

[...]

§ 5 Allgemeine Hygienevorgaben

(1) Bei der Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art sowie bei dem Betrieb von für den Publikumsverkehr geöffneten Einrichtungen, Gewerbebetrieben, Geschäftsräumen, Gaststätten, Beherbergungsbetrieben, Ladenlokalen oder sonstigen Angeboten mit Publikumsverkehr, insbesondere den in dieser Verordnung aufgeführten, gelten die nachfolgenden Vorgaben zur Verringerung des Risikos einer Infektion mit dem Coronavirus (allgemeine Hygienevorgaben):

  1. anwesende Personen müssen das Abstandsgebot nach Maßgabe des § 3 Absatz 2 einhalten; § 4 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend;

[...]

§ 6 Schutzkonzepte

(1) Soweit in dieser Verordnung vorgeschrieben ist, dass ein in Textform dokumentiertes Konzept zur Vermeidung des Risikos einer Infektion mit dem Coronavirus (Schutzkonzept) zu erstellen ist, sind in diesem geeignete personelle, technische oder organisatorische Maßnahmen zur Einhaltung der Vorgaben nach § 5 Absatz 1 Satz 1 sowie zur Einhaltung der Vorgaben, die im Übrigen ergänzend nach dieser Verordnung für die Veranstaltung, die Einrichtung, den Gewerbebetrieb, den Geschäftsraum, das Ladenlokal oder das Angebot gelten, darzulegen.

(2) Die Verpflichtete oder der Verpflichtete hat alle erforderlichen Maßnahmen zur Einhaltung des Schutzkonzepts zu treffen.

(3) Auf Verlangen der zuständigen Behörde ist das Schutzkonzept vorzulegen und über seine Umsetzung Auskunft zu erteilen.

(4) Weitergehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.

§ 7 Kontaktdatenerhebung zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten

(1) Soweit in dieser Verordnung zum Zweck der behördlichen Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten eine Pflicht zur Erfassung und Speicherung der Kontaktdaten anwesender Personen (Kontaktdatenerhebung) vorgeschrieben ist, gilt Folgendes:

  1. als Kontaktdaten sind der Name, die Wohnanschrift und eine Telefonnummer zu erfassen;
  2. die Kontaktdaten sind unter Angabe des Datums und der Uhrzeit der Eintragung in Textform zu erfassen und vier Wochen aufzubewahren (Aufbewahrungsfrist); dabei ist sicherzustellen, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Kontaktdaten erlangen können;
  3. die Kontaktdaten sind der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen;
  4. die Aufzeichnungen der Kontaktdaten sind nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu löschen oder zu vernichten;
  5. die Verwendung der Kontaktdaten zu anderen als den in dieser Vorschrift genannten Zwecken sowie deren Weitergabe an unbefugte Dritte sind untersagt.

(2) Die oder der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung, der Gewerberäume, der Geschäftsräume, der Gaststätte, des Beherbergungsbetriebes oder des Ladenlokals oder von der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.

§ 9 Allgemeine Vorgaben für Veranstaltungen

[...]

(2) Soweit diese Verordnung nichts anderes bestimmt, sind Veranstaltungen nur zulässig, wenn die Bedingungen in Absatz 3 oder Absatz 4 eingehalten und die folgenden Vorgaben erfüllt werden:

- die allgemeinen Hygienevorgaben nach § 5 sind einzuhalten;

- ein Schutzkonzept ist nach Maßgabe von § 6 zu erstellen;

- es sind Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maßgabe von § 7 zu erheben;

[...]

(4) Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Erfolgt während der Veranstaltung oder in den Pausen ein Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils um die Hälfte. In geschlossenen Räumen darf die Anzahl der auf der Veranstaltungsfläche anwesenden Personen eine Person je zehn Quadratmeter der Veranstaltungsfläche nicht überschreiten.

[...]