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Mühsam … aber mit Belohnung

Zugegeben, mit diesem Blogbeitrag verlangen wir Ihnen einiges ab.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie schon etwas anstrengendes Gescrolle hinter sich, weil das Beitragsbild da oben so hoch beziehungsweise so lang ist.

Aber dabei haben wir uns natürlich etwas gedacht. Würden Sie auf der fotografierten Willi-Bartels-Treppe nach oben gehen zur Aussichtsplattform vor dem Hotel Hafen Hamburg, wäre das auch (mehr oder weniger) anstrengend. Aber wenn Sie oben angekommen wären und sich umdrehen, würden Sie das beim Blick über den Hafen schnell wieder vergessen.

Hier kommt der Blick über den Hafen weiter unten. Das geht nicht anders, weil Sie gerade auf einen Bildschirm schauen und erst das eine und dann das andere Foto sehen sollen.

Vorher aber noch ein paar Infos über Wilhelm – oder auch Willi – Bartels, dem viele Immobilien auf dem Kiez gehörten, und der deshalb auch „König von St. Pauli“ genannt wurde. Willi Bartels eröffnete 1967 das „Eros Center“ in der Reeperbahn, damals war es das modernste Bordell Europas.

Anlässlich seines Todes im November 2007 schrieb das Hamburger Abendblatt, dass ihm „ein Drittel der Reeperbahn und zwei Drittel der Großen Freiheit“ gehörten, und außerdem viele Wohnungen, Kneipen, Diskotheken, Theater und Hotels.

Auch das Hotel Hafen Hamburg war seines, weswegen die Treppe nach ihm benannt wurde.

Nun zum Ausblick. Wir haben auch beschlossen, Ihnen den Ausblick so zu zeigen, wie er heute war, also fehlt bei der Belohnung der blaue Himmel mit Sonnenschein. Dafür ist es echt hamburgisch-grau und trotzdem schön.

 

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